Zustimmung zur Fusion

Die Generalversammlung der VR Bank Oldenburg Land West eG und die Vertreterversammlung der Volksbank Wildeshauser Geest eG haben mit großer Mehrheit die Fusion der beiden Banken beschlossen.

Bericht aus den Versammlungen

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation haben sich die VR Bank Oldenburg Land West eG und die Volksbank Wildeshauser Geest eG entschieden die Versammlungen in einem Festzelt in Großenkneten auf dem "Wilhelm-Wellmann-Platz" durchzuführen.

So war es möglich die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Alle
Mitglieder, Vertreter und Gäste waren sehr umsichtig und befolgten alle Hinweise
und Abstandmarkierungen, insbesondere beim Einlass.

Generalversammlung der VR Bank Oldenburg Land West eG vom Dienstag, 28. Juli 2020

„Mit der Entwicklung sind wir insgesamt sehr zufrieden. Wir waren auch 2019 ein leistungsstarker und verlässlicher Partner für unsere Kunden in der Region“, so die Vorstände Peter Bahlmann und Martin Spils.

Die Abstimmung zur Verschmelzung beider Banken wurde mit 182 Ja-Stimmen
und drei Nein-Stimmen mit 98,4 Prozent angenommen.

Altersbedingt ist Aufsichtsrat August Griepenkerl ausgeschieden. Die
Amtszeit von Hergen Pannemann ist turnusmäßig abgelaufen. Eine Wiederwahl war zulässig und ist einstimmig erfolgt.

Für den Aufsichtsrat der geplanten "VR Bank Oldenburg Land eG" wurden alle fünf Mitglieder des bestehenden Aufsichtsrats nominiert.

Vertreterversammlung der Volksbank Wildeshauser Geest eG vom Donnerstag, 30. Juli 2020

Insgesamt lag die geschäftliche Entwicklung deutlich über den Erwartungen zu Beginn des Jahres. Der Jahresüberschuss 2019 war am Ende mit 819 TEUR um 23 TEUR höher als im Jahr zuvor.

Die Abstimmung zur Verschmelzung beider Banken haben die Vertreter mit einem klaren Votum entschieden: 101 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und keine Nein-Stimme.

Im Aufsichtsrat wurden die turnusgemäß ausgeschiedenen Mitglieder Johannes Lenzschau und Ulrich von Otte wiedergewählt.

Wegen der Corona-Krise haben beide Banken aufgrund "politischer" Vorgaben auf eine Ausschüttung einer Dividende verzichtet. Daher wird das Ergebnis in voller Höhe den Rücklagen zugeführt.

Mögliche künftige Auswirkungen der zurückliegenden Monate diesen Jahres, die das Coronavirus mit sich bringen könnten, werden beide Banken angemessen in der Ertrags- und Risikolage berücksichtigen.

Gemeinsam ins neue Jahrzehnt

Die Kundenwünsche (beispielsweise hinsichtlich der Kredithöhe) haben qualitativ und quantitativ andere Dimensionen erreicht, denen eine entsprechende Grundgröße einer Bank gegenüber stehen muss (u. a. Eigenkapitalanforderungen, Digitalisierung und Regulatorik).

Vor dem Hintergrund der aktuellen Markt‑ und Wettbewerbssituation, des anhaltenden Niedrigzinsumfelds, sich weiter verschärfenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen und steigenden administrativen Aufgaben haben die verantwortlichen Organe der Banken beschlossen, in 2020 rückwirkend auf den 1. Januar 2020 zu verschmelzen.

Dabei handeln beide Banken aus einer Position der Stärke heraus. Die Verschmelzung erfolgt in jeder Hinsicht (u. a. Betriebsgröße, wirtschaftliche Lage) auf „Augenhöhe“.

Die Geschäftsgebiete der beiden Banken liegen in einer zusammenhängenden Region (westlicher Teil des Landkreises Oldenburg, von Wardenburg bis Harpstedt). Die geschäftspolitischen Ausrichtungen sind sehr ähnlich. In einigen Bereichen werden zudem bereits seit geraumer Zeit gemeinsame Projekte umgesetzt.

Ziel der Verschmelzung ist es, die bestehenden Marktchancen besser zu nutzen und die Kundenbetreuung zu intensivieren.

Nicht zuletzt wird auch die Attraktivität der Bank als Arbeitgeber gestärkt, um den Mitarbeitern interessante Zukunftsperspektiven zu bieten.

Die technische Fusion beider Häuser soll Mitte September stattfinden.